5/30/2008

Die Technokratie in Mexiko

Vortrag für die Lateinamerika Konferenz: "Neoliberalismus, Sozialstrukturveränderungen und politische Artikulation", Universität Marburg (Deutschland), 6 und 7 Juni 2008

Wenn man in Mexiko über Technokratie spricht, meint man die Epoche des Präsidenten Salinas (1988-1994). Die drei nachfolgenden Präsidenten nach Salinas distanzierten sich klar vom Begriff Technokratie. Allerdings ist die technokratische Idee nach wie vor in Kraft. Wegen der grossen Auswirkungen des salinismus werde ich mich mehr auf diese Epoche konzentrieren, und fasse die beiden anderen zwei grossen technokratischen Epochen kurz zusammen.

Unter den Begriff der Technokratie, wie Sarah Babb (1998) ihn definiert, kann man drei Etappen der Technokratie in Mexiko definieren. Die erste Gruppe von Technokraten entstand in den fünfziger und sechziger Jahren, als die Weltbank, der IWF oder die FAO eine grosse Zahl von Stipendien für Auslandstudien anboten, was eine grosse Zahl von im Ausland Postgraduierte Wirtschaftswissenschaften zur Folge hatte. Diese Ökonomen gewann immer mehr an Boden in der Regierung, nicht nur wegen ihrem höheren Bildungsstand in der Mathematik, sondern auch über ihre Fähigkeit besser Englisch zu sprechen, eine Sprache die zunehmend als offiziell in den internationalen Institutionen wurde. Diese Ökonomen der keynesianischen Schule hatte mehr gemeinsam mit ihren Kollegen in anderen Teilen der Welt als mit der mexikanischen Bürokratie. Dies war besonders bemerkenswert, als man Nicholas Kaldor ins Finanzministerium einlud, ein keynesianischer Experte von der London School of Economics (LSE), um eine Untersuchung der Steuerreform durchzuführen. Während Technokraten bedingungslos seine Empfehlungen für die Steuerpolitik unterstützen, wurde sie von der mexikanischen Bürokratie stark bekämpft, und es kam eine viel leichtere Reform raus. (Babb 1998: 675) (Kommentar: Bis heute schuldet uns die mexikanische Bürokratie eine Steuerreform.)

Das Hauptinteresse der mexikanischen Politiker und Bürokraten war politische Massnahmen für die den wichtigsten politischen Akteure im nationalen Bereich durchzuführen, während die Technokraten unabhängigen waren und somit keinen politischen Druck hatten und ihre Entscheidungen auf Grundlage ökonomischer Theorie basierten.

Es kann sein, dass dies der Grund für die zweite Gruppe von Technokraten –die salinisten- war, die demokratischen Regeln völlig zu vergessen, und somit sowohl das Volk als auch die wichtigsten politischen Akteure zu vergessen. Diese Gruppe wurde während der siebziger und achtziger Jahre, insbesondere an der Universität von Chicago, ausgebildet und erhielt eine monetaristische Ideologie. Das erste technokratischen Kabinett nach Babb (1998) war die von De la Madrid, jedoch hatten diese mehr Gemeinsamkeiten mit dem Nationalismus von Lopez Portillo, als mit den Technokraten Salinas. Deutliches Beispiel war das Erdbeben 1985, als Präsident Miguel de la Madrid sagte, dass die internationale Hilfe nicht notwendig war, da Mexiko genügend Ressourcen und Herz hatte um die Krise zu konfrontieren. Auch monetären Reformen wurden nicht von der Regierung, wie Babb argumentiert, sondern durch den U.S. Treasury und den IWF durchgeführt. Allerdings waren diese beiden Institutionen in der Lage, zunehmend monetaristische Technokraten in der Regierung einzusetzen, was sicherlich Einfluss auf die Entscheidung des Präsidentschaftskandidaten und den Wahlbetrug von 1988 hatte.

So begann die "Technokraten-Ära“ in Mexiko. Salinas wurde von einem Wahlbetrug im Jahr 1988 gewählt, mit grossen Absichten das Wirtschaftsystem zu reformieren. Obwohl Salinas nie viel Anerkennung in Mexiko hatte, hatte er es im Ausland. 1990 beschrieb Robert Bartely im Wall Street Journal das Kabinett Salinas als „Das beste der Welt“. (Babb 1998: 683) Die Technokraten Salinas versucht die Probleme des Landes durch eine ökonomische Revolution zu lösen, liessen aber dabei die Politik und die sozialen Strukturen beiseite. Dies war auf die neoklassischen Ausbildung der Beamten zurückzuführen, die glaubten, dass mit wirtschaftlichen Massnahmen langfristig die Märkte ins Gleichgewicht führen.

Die Salinistenglaubten, dass die grossen Mengen von Kapital die ins Land flossen in neue produktive Unternehmen investiert, und zugleich die Staatsverschuldung reduzieren würde, da man sich durch tiefere Zinsen verschulden konnte. Man versuchte eine Währungsstabilität hinzubringen und wirtschaftliche Anreize wie billige Arbeitskräfte und Liberalisierung der Märkte durchzuführen. (Wachstum von 3% pro anum und die Inflation im Durchschnitt 15%) Wegen den Empfehlungen des IWF wurde der Staatshaushalt reduziert und einen festen Wechselkurs zwischen dem Peso und dem Dollar eingeführt. Schliesslich öffnete man die Wirtschaft, vollkommen unverhältnismässig, dem NAFTA, als das einzige Land der drei die keinen relevanten Sektor schützten.

Dies verursachte einen massiven Zustrom von Kapital, wie es die technokratischen Monetaristen erwartet hatte. Das Problem war das beherrschende Axiom, welches das Kapital (sowohl Kapitalgüter als auch Finanzkapital) als homogen und nicht heterogen bezeichnet. Während der sechs Jahren kamen grosse Mengen an Kapital, was eine Überbewertung des Pesos einerseits führte, und somit der Konsum an Billig-importe anstieg und Exporte weniger attraktiv wurden. Aber noch wichtiger ist, dass das Kapital nicht investiert wurde in Gründung neuer Unternehmen, sondern nur am Sekundärmarkt an der Börse gehandelt wurde, und damit keine Steigerung der Produktivität brachte. Es war nur als Rentner auf der Suche nach den höchsten Renditen in der Welt. Die hohen Kapitalkosten für inländische Unternehmer unterliessen es die interne Investition anzukurbeln, während wegen der Armut die hohen Zinsen eine bedeutendes inländisches Ersparnis nicht hinbrachten. In den Worten von Miguel Angel Centeno: "Salinas wurde nicht von der Opposition derjenigen besiegt, die am meisten verloren hatte mit der technokratischen Revolution, sondern durch die Panik der ausländischen Investoren.“ (1997:2) 1992 war 72% der ausländischen Investitionen Portfolioinvestition. Dies erzeugt zunehmende Probleme für die Regierung das Kapital im Land zu halten. Die Profite der Unternehmen mussten steigen, indem man Investitionen und Löhne verringerte und Zinssätze für Staatspapiere steigerte. Die Entstehung des EZLN[1] und die Morde an Colosio und Ruiz Massieu brachten grosse Nervosität an den Aktienmärkten. Dies war aber nicht die einzige Ursache der Krise im Dezember 1994. Zugleich waren die Zinssätze in den USA erhöht worden, was das Land immer weniger attraktiv machte und die Regierung gezwungen wurde, die Renditen der Cetes zu erhöhen, was schlussendlich zu einem Ponzi-System und somit in die Krise am 19. Dezember führte.

Was waren die Probleme der Technokratie Salinas? Auf der einen Seite, wie schon erwähnt, ist die Idee der homogenen Kapitals. Die Kapitalen sind von Natur aus heterogen und mit unterschiedlichen Volatilitäten. Während die ausländischen Direktinvestitionen nicht sehr volatil und langfristige sind, sind Bankkredite sind volatil und langfristige, während Portfolio-Investitionen geprägt durch ihre Kurzfristigkeit und hoher Volatilität sind. Dies mag die Kapitalflucht, die im Oktober 1994 begann, zu erklären, aber nicht erklären, warum Mexiko nicht mehr gewachsen ist, obwohl es alles zu ihren Gunsten hatte.

Der Punkt ist, dass Ökonomen sich weigern zu erkennen, dass ein Teil der Lösungen politisch und sozial ist. Hätten man der Linke mit ein paar wenigen politischen Siege gelassen, wären soziale Probleme - wie es den EZLN zum Ausdruck brachte - ohne Waffen gelöst worden. Das gleiche mit den Ex-Banker, denen zu Unrecht die Banken 1982 enteignet wurden, und die ein zweites Mal verraten wurden, als Salinas die Banken an Finanz-Gruppen nicht ihren verkaufte. Auf der anderen Seite versuchten die Technokraten das Problem der Armut mit dem Wirtschaftswachstum zu lösen, indem sie das Land als billige Arbeitskräfte anboten, in der Hoffnung, dass würde inländisches Ersparnis machen. Das Problem der Armut ist jedoch nicht wirtschaftlicher, sondern sozialer Natur. Das Schlimmste Arm zu sein ist nicht kein Geld zu haben oder einen schlecht bezahlten Job, sondern die Diskriminierung. Und dies kann nicht durch den Markt gelöst werden, sondern durch ein Bildungswesen, dass auf der einen Seite den Armen eine bessere Ausbildung verschafft (was nicht getan wurde, da der Staatshaushalt reduziert wurde) und der Gesellschaft im allgemeinen (was ihnen nicht einmal Einfiel). Wenn die Armut nicht sieht wie ihre Situation verbessert werden kann, bringt es nichts ihnen grosse makroökonomische Erfolgen zu zeigen.

Doch nicht alles war falsch gelaufen. Wenn wir uns die politischen Alternativen ansehen, sowohl von rechts und links, formulieren sie sehr ähnlich wirtschaftlichen Strategien. Während die Linke vertreten durch die PRD argumentiert, dass gewisse Punkte des NAFT wiederverhandelt werden müssen und die sozialen Ausgaben zu Erhöhung und die PAN argumentiert mikroökonomischen Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität durchzuführen, sieht man, dass niemand ein deutlich anderes Paradigma vertritt.

Das nächste sexenio war Präsident Zedillo, ein weiterer salinistischer Technokrat, der das unmöglich machte, um sich von Salinas zu trennen. Er förderte die Demokratie, gab der Linke einen Platz im Parlament, intervenierte in der Wirtschaft z.B. in der Rettung der Autobahnen und Banken und versucht im Allgemeinen das Land zu stabilisieren. Er war der letzte monetaristische technokratische Präsident. Mit dem Aufkommen von Vicente Fox erschien eine neue Technokratie nicht nur für Mexiko, sonder für viele in der Welt: Unternehmer. Oder wie John Saxe-Fernandez sagt: Country Managers. Die PAN war zwar schon immer eine Partei der Unternehmer, man konnte aber sich nicht vorstellen wie man ein Land als Unternehmung führt. Die Verfassung wurde über Bord geworfen, indem sie als altes Übel der Revolution bezeichnet wurde und man förderte Politiken für die Industrie mit mikroökonomischen Maßnahmen. Man begann Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer zu beseitigen, Vereinfachungen der Entlassungsverfahren und verringert die Macht der Gewerkschaften. Man war der Auffassung, dass man Monopole und Oligopole unterstützen sollte wie Televisa und TV Azteca, Grupo Salinas, Cemex, Grupo Modelo, Cerveceria Cuauhtemoc Moctezuma, usw. Die Technokratie der PAN argumentierte, dass die mexikanischen Unternehmen veraltet sind und dass der Staat auf mikoökonomischer Ebene eingreifen sollte um die Produktivität des Landes zu steigern. Dies wurde auf Kosten des sozialen getan. Armut ist nach wie vor das grundlegende Problem des Landes, die Migration in die USA stiegen von 400 Tausend, als Fox an die Macht kam, auf mehr als 600 Tausend in sexenio Calderon. Es gab bis jetzt keine Zunahme der Arbeitsplätze, Löhne sind weiter sinkend und die wenigen Institutionen, die die Revolution den Armen gab -soziale Gesundheitswesen und die öffentliche, kostenlos und säkulare Bildung- werden demontiert.

Wenn man glaubt, dass die Linke eine Alternative zur Lösung des Problems der Armut hat, ist man falsch. Obwohl sie argumentieren, dass es notwendig ist, eine Erhöhung der sozialen Ausgaben durchzuführen, die Arbeitslosenversicherung einzuführen und das Rechte der Arbeitnehmer zu stärken, haben sie nicht die geringste Vorstellung davon, wie man eine Lösung des Problems der Diskriminierung macht. Sie vergeuden ihre Energien und die des Volkes mit nationalistischen Reden, dass die Unternehmen Staatseigentum sein sollten und nicht von privaten, ohne zu erklären warum diese staatlichen Unternehmen nie die Bevölkerung profitierten lassen haben sondern nur korrupten Politiker und Gewerkschaften.


Bibliografie

Babb, Sahra, “Los profesionistas en el gobierno y el problema de la tecnocracia: el caso de los economistas en México”, Estudios Sociológicos de el Colegio de México, Vol. XVI (48), 1998, pp. 661-688.

Centeno, Miguel Ángel, “La revolución salinista La crisis de la tecnocracia en México”, Nueva Sociedad, No. 152, 1997, pp.78-92.


[1] Heute wissen wir, dass die Regierung bereits 1992 Nachrichten über den EZLN hatte, aber eine Lösung vom Typ "Guatemala", obwohl es schneller hätte, ausschloss, da es große Nervosität bei den internationalen Investoren verursacht hätte.

La tecnocracia en México

Ponencia presentada en la conferencia: "América Latina: Neoliberalismo, cambio estructural social y articulación política." en la Universidad de Marburg, 6 y 7 de junio del 2007.


Hablar de tecnocracia en México se refiere a hablar del salinato. Los tres presidentes posteriores a Salinas se han distanciado por complete de dicho termino. Sin embargo, la idea tecnocrática sigue vigente en la actualidad. Por el gran impacto del salinato voy a enfocarme más en él, y resumir las otras dos corrientes de forma breve.

Tomando la concepción de tecnocracia de Sarah Babb (1998) se puede considerar tres etapas de la tecnocracia en México. En primer grupo de tecnócratas se creo en los anos sesenta, cuando el banco Mundial, el FMI o la FAO ofrecieron gran cantidad de becas de posgrado en el extranjero para estudiantes de economía. Estos economistas al regresar fueron ganando cada vez más terreno en el gobierno, no solo por su mejor formación matemática sino también por su mejor capacidad de hablar el ingles, lengua cada vez más oficial en los organismos internacionales. Estos economistas, de tendencia Keynesiana, tenían más en común con sus colegas en otras partes del mundo que con la burocracia mexicana. Esto fue particularmente notorio cuando se invitó a Nicholas Kaldor, un experto keynesiano de la Londo School of Economics (LSE) a la Secretaría de Hacienda para realizar un estudio de reforma fiscal. Mientras que los tecnócratas apoyaron incondicionalmente sus recomendaciones de política fiscal, la burocracia Mexicana dejó caer las reformas e impusieron unas reformas mucho más acotadas. (Babb 1998: 675) Hasta el día de hoy la burocracia Mexicana nos debe una reforma fiscal.

El principal interés de los políticos mexicanos era instrumentar políticas que complacieran a los principales actores políticos de la área nacional, mientras que los tecnócratas eran independientes, no tenían las presiones políticas y por consiguiente sus decisiones se basaban en la teoría económica.

Puede ser que este haya sido el motivo del Segundo grupo de tecnócratas –los salinistas- de olvidarse totalmente de las reglas democráticas, olvidándose tanto del pueblo como de los principales actores políticos. Este grupo se formó durante los setenta y ochenta, en especial en la Universidad de Chicago, y recibieron una ideología monetarista. El primer gabinete tecnocrático según Babb fue el De la Madrid, sin embargo, este tenía más en común con el nacionalismo de López Portillo que con la tecnocracia salinistas. Ejemplo claro fue el temblor de 1985, donde el presidente Miguel de la Madrid dijo que la ayuda internacional no era necesaria, que México tenía suficientes recursos y corazón para enfrentar la crisis. También las reformas monetarias no fueron impulsadas por el gobierno, como argumenta Babb, sino más bien por el Departamento de Estado y el Fondo. Sin embargo, estas dos instituciones lograron colocar cada vez más tecnócratas monetaristas en el gobierno y seguramente influyeron en la toma de decisión presidencial de 1988 así como en el fraude electoral.

Es así como comenzó la “época tencocrática” en México. Salinas fue electo mediante un fraude electoral en 1988, con grandes intenciones de reformar el sistema económico. Aunque Salinas jamás tuvo mucho reconocimiento en México si lo tuvo en el extranjero. En 1990 Robert Bartely del Wall Street Journal calificaba al gabinete salinista como el mejor del mundo. (Babb 1998: 683) Los tecnócratas salinistas trataron de resolver los problemas del país mediante una revolución económica, dejando de lado la política y la estructura social. Esto se debió a la formación neoclásica de los funcionarios, en la cual se cree que con las medidas económicas correctas a largo plazo los mercados entran en equilibrio.

Los salinistas creían que atrayendo grandes cantidades de capital al país, éste iba ser invertido en nuevas empresas productivas e iba a abaratar el endeudamiento estatal. Se trató de crear estabilidad monetaria (crecimiento del 3% per anum y una inflación promedio de 15%) e incentivos económicos como mano de obra barata y liberalización de los mercados. Por recomendaciones del FMI se redujo el presupuesto económica y se creó un tipo de cambio fijo entre el peso y el dolar. Por ultimo se abrió la economía de forma desmesurada con el NAFTA, siendo el único pais de los tres que no protegiera sus sectores relevantes.

Esto provocó una entrada masiva de capitales, como los tecnócratas monetaristas habían esperado. El problema fue el axioma dominante de que el capital es homogéneo y no heterogéneo. Durante el sexenio entraron cantidades masivas de capital, lo que sobrevaluó el peso por un lado –haciendo que el consume de importaciones baratas se incrementara y las exportaciones se volvieran menos atractivas-, pero más importante no se invirtió en la formación de nuevas empresas sino únicamente en el Mercado secundario de la bolsa de valores, con lo cual no se incrementaba la productividad, sino que únicamente era rentista buscando las mejores rentabilidades del mundo. Los altos costos de capital para los empresarios nacionales evitó que se creara inversión interna, mientras que la pobreza tampoco dejó que los altos intereses formaran un ahorro interno considerable. En palabras de Miguel Ángel Centeno: “Lo que derrotó el salinato no fue la oposición de los que habían perdido más con la revolución tecnocrática, sino el pánico de los inversionistas extranjeros que Salinas había cortejado tanto. (1997:2) En 1992 el 72% de la inversión extranjera era bursátil. Esto generaba cada vez más problemas para el gobierno en mantener los capitales en el país, teniendo que incrementar las utilidades de las empresas reduciendo inversiones y salarios e incrementando las tasas de interés de los títulos de gobierno. El surgimiento del EZLN[1] y los asesinatos de Colosio y Ruiz Massieu crearon gran nerviosismo en los mercados bursátiles pero esto no fue la única causa de la crisis de diciembre de 1994. Las tasas de interés en EEUU comenzaron a incrementar, lo que hacía cada vez menos atractivo al país y el gobierno se vio obligado a incrementar el rendimiento de los Cetes, lo que llevó a una esquema Ponzi y a la crisis del 19 de diciembre.

Cuales fueron los problemas de la tecnocracia salinista? Por un lado, como ya se menciono anteriormente, la idea de capitales homogéneos. Los capitales son de índole heterogénea y con distintas volatilidades. Mientras que la Inversión extranjera directa es poco volátil y de largo plazo, los crédito bancarios son volátiles y de largo plazo mientras que las inversiones en portafolio se caracterizan por ser de corto plazo así como muy volátiles. Esto puede explicar la fuga de capitales que comenzó en octubre de 1994, pero no explica el porque México no creció más teniendo todo a su favor.

El punto que los economistas se niegan a reconocer es que parte de las soluciones son de índole política y social. Hubieran dejado a la izquierda con unos triunfos políticos, los problemas sociales como el EZLN hubiera tenido expresión sin tener que recurrir a las armas. Los mismo con los ex-banqueros, a quienes se les expropió injustamente los bancos en 1982, y se vieron por segunda vez traicionados cuando Salinas vendió los bancos a grupos financieros y no a sus respectivos dueños. Por otro lado, los tecnócratas salinistas trataron de resolver el problema de la pobreza con crecimiento económico, ofreciendo el país como mano de obra barata y esperando que se generara un ahorro interno. El problema de la pobreza no es económico sino social. Lo peor de ser pobre no es no tener dinero o un trabajo mal pagado, sino la discriminación. Y esto no se puede resolver con el Mercado, sino con educación, tanto de los pobres para que tengan mayor formación (lo cual no se hizo porque había que reducir el presupuesto) y de la sociedad (lo cual ni se les ocurrió). Si la pobreza no ve que puede mejorar su situación, no sirve de nada tener grandes éxitos en la macroeconomía.

Sin embargo, tampoco todo fue erróneo. Si observamos a las alternativas políticas, tanto de derecha como de izquierda, formulan estrategias económicas muy parecidas. Mientras que la izquierda representada por el PRD argumenta en revisar algunos aspectos del NAFTA e incrementar el gasto social y el PAN argumenta en intervenciones microeconómicas para incrementar la productividad, ninguno de los dos proponen un paradigma significativamente distinto.

El siguiente sexenio fue presidente Zedillo, otro tecnócrata salinista que hizo hasta lo imposible para que no se le asociara con el salinato. Fomentó la democracia, dándole a la izquierda un lugar en el parlamento, intervino en la economía para salvar las autopistas y los bancos y trató de estabilizar el país en general. Fue el ultimo presidente tecnócrata monetarista. Con la llegada de Fox llegó una tecnocracia no solo nueva para México, sino para gran parte del mundo: los empresarios. Como dice John Saxe: Country Managers. Si bien es cierto que el PAN siempre fue un partido de empresarios, uno no se podía imaginar como se iba a dirigir a un país como empresa. La constitución se tiró por la borda, considerándola un viejo mal de la revolución, y se fomentó en especial a la industria con medidas microeconómicas. Se comenzaron a eliminar leyes que protegieran a los trabajadores, simplificando los trámites de despidos y reduciendo el poder de los sindicatos. Se consideró que había que apoyar a los monopolios y oligopolios como Televisa y TV Azteca, Grupo Salinas, Cemex, Grupo Modelo, Cervecería Cuauhtemoc Moctezuma, etc. Si bien es cierto que la tecnocracia del PAN afirma que las empresas mexicanas son obsoletas y que el Estado debe intervenir a nivel microeconómico para incrementar la productividad del país, esto se ha hecho a costa de lo social. La pobreza sigue siendo el problema fundamental del país, la migración hacia EEUU incrementó de 400 mil cuando Fox llegó al poder a mas de 600 mil en el sexenio de Calderón. No ha habido un ningún incremento de puestos de trabajo, los salarios siguen cayendo y las pocas instituciones que la revolución le dio a los pobres, el Seguro Social y la educación pública gratuita y laica, están siendo desmantelados.

Si se cree que la izquierda tiene alguna alternativa para resolver el problema de la pobreza se equivocan. Aunque argumentan que es necesario incrementar el gasto social, ofrecer un seguro de desempleo y fortalecer los derechos de los trabajadores, no se ve la más mínima idea de como resolver los problemas de discriminación. Gastan sus energías y las del pueblo en discursos de índole nacionalista, argumentando del porque las empresas deben ser del Estado y no de privados, sin responder del porque estas empresas del Estado jamás han beneficiado más que al grupo de políticos y sindicatos corruptos.

Bibliografía

Babb, Sahra, “Los profesionistas en el gobierno y el problema de la tecnocracia: el caso de los economistas en México”, Estudios Sociológicos de el Colegio de México, Vol. XVI (48), 1998, pp. 661-688.

Centeno, Miguel Ángel, “La revolución salinista La crisis de la tecnocracia en México”, Nueva Sociedad, No. 152, 1997, pp.78-92.


[1] Hoy en día sabemos que el gobierno ya tenía noticias del EZLN en 1992, pero una solución a la „guatemalteca“ aunque hubiera sido rápida, hubiera provocado gran nerviosismo en los inversionistas internacionales.

12/11/2006

Los primeros 7 dias

Por lo general es necesario esperar 100 días para poder evaluar un gobierno, sin embargo el presente gobierno "electo" no tardo ni 7 días en demostrar lo que nos va a esperar los próximos 6 años. Felipe Calderón (FECAL) fue considerado el más moderado entre los panistas, sin ideología conservadora ni fascista. Que equivocados estábamos al suponer que era lo "menos malo" de la derecha mexicana. El gabinete es un claro mensaje de apoyar la derecha mas extrema y conservadora, destruyendo los pocos logros del sexenio foxista. Julio Frenk, persona ni liberal ni conservadora hizo un excelente trabajo en la SS en estos 6 años y sin embargo es sustituido por una personalidad no solo "mocha" sino simpatizante con el teco. Santiago "el nene" Creel, quien se la paso 5 años de muertito en la SEGOB fue otro logro foxista, teniendo una Secretaria que no fomentaba la represión. Sin embargo el FECAL no aprendió la "lección Abascal" y vuelve a nombrar un reaccionario represor quien no solo tiene fama en el país de ser asesino, tirano y hasta genocida sino que hasta las organizaciones internacionales lo repudian.

El FECAL (de quien se supone que estudio derecho) comenzó con el pie izquierdo ratificando al gabinete. Aunque varios reporteros como los del noticiero de RadioUNAM le comentaban que el no podía ratificar sino solamente nombrar a su gabinete, el FECAL demostró su gran preparación académica y se equivoco en los 4 bloques donde nombre su gabinete. Su segundo gran tropiezo fue incluir gente sin educación superior en su gabinete. A la mejor es parte de este país tan mágico que alguien que no tenga un estudio universitario puede trabajar en un puesto clave del gobierno, pero que de los 18 secretarios no exista uno solo con un titulo universitario es para llorar. La verdad pienso que se debería discutir de fondo la existencia de "escuelitas patito", desde la Universidad Panamericana hasta la Universidad Insurgentes pasando por la universidad de los tecos, la UAG. En el gabinete económico por lo menos incluyo personalidad (que nos gusten o no) conocidas y sin tendencia fascista. Los otros miembros del gabinete dan mucho mas de que pensar. Gente de la Liga Universitaria Anticomunista, del Muro, del Teco y del Yunque, organizaciones que ya habíamos pensado que se habían perdió toda fuerza política vuelven a surgir y dominar el partido en el poder. Y ellos han entonado estos primeros 7 días. La SEGOB comenzó con la persecución de los incómodos oaxaqueños, arrestando a gente inocente (el 80% de los encarcelados no tienen conexión alguna con la APPO), violando el derecho civil y penal, no respetando amparos otorgados por jueces estatales y federales, torturando y violando. Los derechos humanos ya se pusieron en segundo termino, los vuelos de la muerte comenzaron cuando trasladaron a los presos políticos al penal de Nayarit, donde se les amenazo de tirarlos del helicóptero si no confesaban. la Jornada en su edición del 11 de diciembre muestra testimonios de los abusos y vejaciones que han sufrido las víctimas de la política de "mano dura". "Mano dura" contra la población civil, pero no contra los secuestradores, narcotraficantes, asesinos, etc. Claro que no, como, no pueden ir en contra de su propia gente. Será pura casualidad que los grandes carteles en la historia de México siempre se hayan fundado en estados conservadores y panistas?

Por ultimo el presupuesto, Aquí se demostró ya por completo la ideología fascista del gobierno "legal". Un aumento inmesurado a la seguridad. Para que? Como dice Lorenzo Meyer, el poder de fuego de la SSP, la AFI, la PFP, etc jamas van a poder contra el narcotráfico. Y contra el secuestro y la delincuencia organizada? Tampoco es necesario mas recursos mientras estas instituciones estén plagadas de corrupción, se contraten asesinos, violadores y secuestradores como policías judiciales, etc. etc. etc. Hubiera bastado una revisión del personal, crear esa famosa base de datos nacionales de todos los miembros policiacos y registrar todas las armas que usan. Otro gran aumento lo recibió el sector social, pero no el que lo necesita sino el totalmente asistencialista como el seguro popular y oportunidades. Esto no es otra cosa que subsidiar la pobreza y tiene cierta lógica. Don Carlos Salinas comenzó con estos tipos de subsidios y le funcionaron muy bien. Acá no se trata de otra cosa, mantener la gente en pobreza extrema, que dependa de los programas sociales para así poderlos chantajear y recibir el voto. Una vieja forma de mantener el poder. Como dijo alguna vez don Porfirio Muñoz Ledo: "El PAN aprendió muy rápido la lección de como mantener el poder".

Por ultimo la educación y la cultura. Las dos partidas mas importantes para un país son la educación (sobre todo la investigación) y la cultura. Un país sin cultura es un país sin sabor, un lugar turístico que no tiene nada que vender. El FECAL olvida que el turismo es el segundo sector mas importante de exportación y sin embargo no se le ve interés alguno de apoyarlo ni siquiera a la tan imponente ecología. Supongo que esta esperando exportar otros 6 millones de trabajadores para incrementar las remesas y así sustituir las caída de ingreso que vamos a tener por el nulo apoyo a la cultura. La educación, pues ya ni que decir. El beneplácito al recorte a la UNAM de Raúl Padilla Orozco lo demuestra todo. Pero vamos otra vez a lo mismo. Como es posible que una persona que solamente se compro un titulito en el minisuper "Tec" pueda tener un puesto así. Es imposible tratar de pensar que un personaje así pueda comprender la labor de un investigador o docente. Invertir en educación es invertir en el progreso tecnológico del país. Si queremos dejar de ser un país maquilador, donde por cada dolar que exportamos tenemos que importar 98 centavos, estamos obligados a invertir en educación tanto a nivel superior como fomentar las careras técnicas para así incrementar la productividad.

Por ultimo quiero dejar el siguiente cartones Hernandez:


Estos 7 días demuestran la ideología fascista del FECAL. Ya solo falta que diga: "Muera la educación" como en aquel días negro 3 de octubre de 1936 cuando calló la República. Mientras que América Latina se deshace de sus caudillos y se unifica, nosotros comenzamos una nueva época franquista.

Para todos los españoles que han votado por esta tiranía solo les quiero preguntar: Porque no se quedaron en España si Franco fue tan maravilloso? Porque huyeron y le pidieron asilo al General Don Lázaro Cárdenas si en España la junta militar y la iglesia católica eran tan buenas?

8/01/2006

La Situación Poselectoral en México - Gerardo Esquivel

La desinformación de la población acerca de la situación poselectoral es impresionante. Mucha culpa lo tienen los medios de comunicación, en especial el duopolio "TV-Chaketa" y "Tele-Mierda", los cuales han decidido tomar parte en el proceso electoral. Por tal motivo es nuestra obligación de difundir la verdad en cualquier medio de comunicación, ya sean blogs, chats, listas de correo, portales informativos, etc.

Les dejo la carta de Gerado Esquivel:

"Como casi todos ustedes saben, durante la pasada campaña electoral participé como expositor del programa económico de AMLO en diversos foros y medios de comunicación. Supongo que en parte por esa razón, durante los últimos días mucha gente se ha acercado a mí para preguntarme cuál es mi opinión sobre la situación poselectoral por la que estamos atravesando. Al parecer, hay no sólo una gran incertidumbre sobre lo que puede pasar, sino también mucha desinformación, especulación y cierta confusión sobre la posición de AMLO y sus partidarios en todo este proceso. Por ello, quisiera expresar mediante este documento mi posición respecto a ciertos puntos que se han venido planteando en los últimos días y trataré de responder a algunas de las preguntas más frecuentes que se me han planteado recientemente.

1. En entrevistas con diversos medios de comunicación, López Obrador se había comprometido a respetar el resultado de las elecciones presidenciales incluso si la diferencia fuera por un solo voto. ¿Lo que ha pasado en días recientes, no es acaso una muestra de que ha violado su palabra?

No. En lo absoluto. En realidad lo que AMLO aceptó (aunque quizás no utilizando exactamente esas palabras), fue que reconocería los resultados que determinaran las autoridades electorales. En ese sentido, lo que debe entenderse es que AMLO se comprometió a aceptar lo que determinara el Tribunal Electoral del Poder Judicial de La Federación, que es el órgano encargado de calificar la elección presidencial y de realizar el cómputo final de la misma. De hecho el artículo correspondiente dice que el Tribunal Electoral es competente para:

“II. Resolver, en una sola instancia y en forma definitiva e inatacable, las impugnaciones sobre la elección de Presidente de los Estados Unidos Mexicanos. Una vez resueltas las que se hubieren interpuesto, la Sala Superior, a más tardar el 6 de septiembre del año de la elección, realizará el cómputo final, procediendo a formular la declaración de validez de la elección y la de Presidente Electo respecto del candidato que hubiese obtenido el mayor número de votos.”

Es importante señalar que existe una confusión generalizada que le hace suponer a mucha gente que el IFE es el máximo órgano electoral en México. Sin embargo, esto no es correcto. El IFE no califica la elección presidencial, sino que es simplemente la institución encargada de organizar las elecciones. En ese sentido, cabe señalar que la única pregunta sobre este tema que se les planteó de la misma manera a todos los candidatos presidenciales fue la que escribió el Comité Técnico del programa Diálogos por México. Allí, en el caso de AMLO, el encargado de plantear la pregunta fue el economista Rolando Cordera (RC):

“RC: Andrés Manuel López Obrador, el Comité Técnico tiene una preocupación que quizás comparten millones de ciudadanos: Creemos que en la elección del 2006, en principio, todos debemos aceptar los resultados proporcionados por el Instituto Federal Electoral. En caso de utilizar el derecho de impugnación, los candidatos deben apegarse estrictamente a las resoluciones del Tribunal Federal Electoral. ¿Está usted de acuerdo?

AMLO: Totalmente de acuerdo, en la democracia se gana o se pierde, y el pueblo manda, el pueblo decide.”[1]

Así pues, utilizar el recurso de la impugnación no viola el compromiso de AMLO de respetar la decisión de las autoridades electorales. Es cierto, sin embargo, que en algunas entrevistas públicas, AMLO dijo que iba a aceptar el resultado del IFE, lo cual no puede ser considerado sino como un lapsus, ya que el resultado final es el que determina el Tribunal Electoral. Nótese que comprometerse a aceptar el resultado del IFE equivalía a renunciar al derecho de los candidatos a impugnar legalmente el resultado del cómputo preliminar del IFE o del cómputo intermedio que llevaron a cabo los Consejos Distritales.

Cabe señalar que el propio PAN también ha hecho uso de este derecho que le confiere la ley y también ha presentado sus propias impugnaciones. Nadie cuestiona esta actitud y nadie debería cuestionar tampoco la posición de la Coalición por el Bien de Todos.

2. Las movilizaciones a las que ha convocado AMLO demuestran que no está dispuesto a aceptar ningún resultado electoral que no le favorezca y confirman que es un peligro para México.

Falso. Las movilizaciones a las que ha convocado AMLO han sido pacíficas. Son una forma de expresión política válida y legítima, que no atenta contra los derechos de terceros. Es cosa del pasado, pensar (como lo hiciera el gobierno de Diaz Ordaz y otros) que debería restringirse la libertad de la población de reunirse pacíficamente para manifestar sus ideas. Sobre este tema es importante tener presente lo que dice el artículo 9º de la Constitución Mexicana:

Artículo 9.- No se podrá coartar el derecho de asociarse o reunirse pacíficamente con cualquier objeto lícito; pero solamente los ciudadanos de la República podrán hacerlo para tomar parte en los asuntos políticos del país. Ninguna reunión armada tiene derecho a deliberar.

No se considerará ilegal, y no podrá ser disuelta una asamblea o reunión que tenga por objeto hacer una petición o presentar una protesta por algún acto a una autoridad, si no se profieren injurias contra ésta, ni se hiciere uso de violencia o amenazas para intimidarla u obligarla a resolver en el sentido que se desee.

Así, todo lo que ha hecho AMLO en los últimos días, incluyendo las movilizaciones sociales y la impugnación electoral, se encuentran perfectamente dentro de lo que le permite el estado de derecho y no se ha salido por lo tanto, del cauce institucional. No hay pues, ninguna razón para asustarse o extrañarse.

3. AMLO demostró su intolerancia cuando amenazó a Felipe Calderón y a su familia en su discurso del pasado Domingo 16 de Julio en el zócalo.

Esta afirmación, desafortunadamente cada vez más difundida, no tiene ningún sustento. Solo una mente obnubilada puede pensar que las siguientes frases representan una amenaza para Felipe Calderón y su familia:

“Desde esta plaza pública hago un llamado al candidato de la derecha para que actúe de manera responsable y acepte, sin ningún pretexto, la revisión de las actas y el recuento de voto por voto en todas las casillas del país. Si él sostiene que ganó, no tiene por qué negarse. El que nada debe, nada teme. Le recomiendo, por él, por sus familiares, por su gente más cercana, le recomiendo que piense, que piense muy bien que la mancha de una elección fraudulenta no se borra ni con todas las aguas de los océanos.”[2]

Es claro, por el contexto del discurso, que López Obrador hacía referencia al estigma personal y social que podría afectar a Felipe Calderón, a su familia y a sus personas más cercanas, por el hecho de ser asociados a una Presidencia ilegítima. No es, ni mucho menos, una amenaza a la integridad física de Felipe Calderón y/o de sus familiares como lo han pretendido hacer creer gente como César Nava, Jaime Sánchez Susarrey e incluso Enrique Krauze.

4. No hay evidencia de fraude y es por eso que AMLO ha cambiado su versión del fraude de uno “cibernético” a uno “a la antiguita”.

Si bien es cierto que no hay evidencia de un fraude generalizado, también lo es que el margen de la elección es tan pequeño que no es necesario que hubiera un fraude masivo para cambiar el resultado de la elección. En ese sentido, es necesario generar la mayor certidumbre posible sobre el resultado de la elección.

Sobre el tema del fraude “cibernético”, AMLO ha reconocido que este tema distrajo mucho la atención en un principio y que, aun si esto hubiera sido cierto, esto ha quedado atrás con el resultado de los conteos distritales. Ahora bien, esto no implica que no hubiera habido un sesgo en el manejo inicial de la información con el posible objeto de generar una imagen distorsionada de la realidad y crear la imagen de una elección mucho menos cerrada de lo que en realidad fue. En cualquier caso, vale la pena señalar que, en lo personal, no creo que tenga mucho sentido en este momento abundar sobre este tema o sobre la forma en la que fluyó la información la noche del 2 de Julio. Creo que ese tema es importante sólo para entender el papel del IFE y/o del PREP en el manejo de la información, pero no creo que ahí haya evidencia de un fraude generalizado que haya cambiado el sentido de la elección.

5. Pedir el recuento de votos es descalificar el trabajo de casi un millón de mexicanos y hacerlos copartícipes de la acusación de fraude.

Falso. Nuevamente la clave aquí es el reducido margen de la elección. Nadie está diciendo que todos los que contaron los votos lo hicieron mal o que todos lo hicieron a propósito. Se ha señalado, sin embargo, que en muchas casillas existen claros errores matemáticos, los cuales pueden ser el resultado de simples errores humanos pero que, dado lo cerrado de la elección, podrían ser importantes en el recuento final. Debe tenerse presente que la diferencia entre FC y AMLO es de menos de 2 votos por casilla, por lo que una serie de errores humanos en el cómputo de las casillas podrían cambiar el sentido de la elección.

6. Los votos ya se contaron dos veces y no es necesario contarlos una tercera vez.

Falso. En la mayor parte de los casos, los votos sólo se contaron una vez y, como ha sido señalado por la Coalición por el Bien de Todos, en la mayor parte de los casos existen errores matemáticos que sugieren que hubo algún error en el cómputo de las casillas. En el caso de los cómputos distritales, estos sólo se reducen a sumar los votos asentados en las actas y, sólo en algunos contados casos, se volvieron a contar los votos de unas casillas y no de la totalidad de las mismas.

7. Lo que en realidad quiere AMLO es la anulación y no el recuento de los votos.

Aceptemos sin conceder que eso sea cierto, la decisión final sobre este tema la tomará el Tribunal Electoral. ¿Qué pasa si el Tribunal se inclina por la anulación? ¿Es responsable AMLO de esta situación por haberlo solicitado o son responsables todos aquellos que pudieran haber hecho algo para conducir a esta situación? Esta actitud es equivalente a condenar al fiscal que solicita la cadena perpetua para un criminal y no detenerse a pensar en los actos que llevaron a un juez a considerar culpable al criminal. En cualquier caso, ¿no sería la decisión de un tribunal en ese sentido una decisión conforme a derecho y que, por lo tanto, todos deberían acatar? ¿Por qué algunos analistas tratan de trastocar el orden lógico de las cosas para tratar de justificar sus animadversiones?

Ahora, por otro lado, AMLO y la Coalición por el Bien de Todos han dicho en reiteradas ocasiones que lo que en realidad buscan es el recuento de los votos y no la anulación. Han llegado al grado de solicitarle a FC que se pronuncie públicamente por el recuento de los votos. ¿Por qué FC no lo acepta? No pierde nada y no estaría presionando al Tribunal a que tomara esta decisión. En última instancia, el Tribunal tomará su decisión en forma libre e independiente.

8. ¿Por qué se impugna la elección Presidencial y no se impugnan las elecciones para senadores o diputados?

Por que de nuevo lo importante es el margen del triunfo entre una y otra elección y no la elección misma. En el caso de las elecciones para senadores y diputados, las diferencias entre el primer y segundo lugar tienden a ser lo suficientemente grandes como para presumir que los errores o las irregularidades que pudieron haber ocurrido a nivel estatal o distrital no hubieran afectado el resultado de las elecciones en forma significativa. Sin embargo, en el caso de la elección presidencial las diferencias regionales tienden a compensarse y eso hace que la brecha sea lo suficientemente pequeña como para pensar que el resultado sí puede estar influido por alguna posible irregularidad o por los errores naturales en el proceso de conteo. A manera de ejemplo, citemos el caso de las elecciones para senadores. En este caso, de las 32 elecciones locales, en más de 11 de ellas el margen de victoria para el partido o coalición triunfante fue de más de 10 puntos porcentuales. En otros 10 casos, el margen fue de entre 5 y 10 puntos porcentuales. En otros 6 casos, la brecha fue de entre 2 y 5 puntos porcentuales. Es decir, que en 27 entidades la brecha entre los primeros dos lugares de la elección fue de más de 2 puntos porcentuales y en 21 de ellos la brecha fue de más de 5 puntos porcentuales. Por esa razón, tiene poco sentido pensar que en esos casos, el resultado de las elecciones pudo haber sido afectado por el tipo de errores o irregularidades que se presume pudieron haber afectado la elección presidencial. En los otros cinco casos en los cuales la brecha fue menor a 2 puntos porcentuales, el PRI/PVEM ganó dos entidades (Chiapas y Nayarit), el PAN ganó dos en dos entidades (Chihuahua y Morelos) y el PRD/PT/PC ganó en una sola entidad (Hidalgo). Cabe señalar que en 3 de estos casos (Chiapas, Nayarit y Morelos), los candidatos de la Coalición por el Bien de Todos quedaron en segundo lugar, por lo que pudieron haber impugnado, pero no lo hicieron. Por último, vale la pena señalar que el caso más cerrado fue el de Morelos en donde la brecha entre el primer y el segundo lugar es de 0.67 puntos porcentuales, es decir, ligeramente mayor que en el caso de la elección presidencial.

9. Criticar el desempeño del IFE en el proceso electoral significa socavar la credibilidad de una de las instituciones más serias del país.

En realidad, la credibilidad del IFE empezó a quedar en entredicho cuando el PRI y el PAN decidieron quienes serían las personas que integrarían el Consejo General del IFE sin tomar en consideración al partido que entonces era la tercera fuerza política del país, el PRD. A diferencia del Consejo General previo, este nuevo consejo no fue electo por consenso y su composición reflejaba únicamente las propuestas de dos de los principales partidos políticos del país. En ese sentido, si bien los nuevos integrantes del Consejo no eran en si mismos cuestionables, sí quedaba una sombra de duda sobre cómo actuarían y sobre todo si serían imparciales en la conducción del proceso electoral del 2006. Por otro lado, hubo algunas decisiones del propio Consejo que no coadyuvaron a garantizar la imparcialidad del IFE, así como también hubo algunas decisiones del personal administrativo del Instituto que contribuyeron, quizá sin dolo o mala fe, a generar un ambiente de duda y sospecha sobre la imparcialidad del propio instituto. (Veáse más adelante).

10. Sobre el IFE

Con respecto al IFE ya he planteado que el Consejo General nació con una mancha desde su origen. Su conformación no sólo reflejaba los intereses de una parte de los partidos políticos más importantes, sino que además desde un principio los Consejeros se encontraban, en su mayoría, en franca desventaja al ser comparados, ya sea en formación académica o en experiencia y trayectoria política, con los miembros del Consejo General anterior. A pesar de ello, mucha gente optó por darles el beneficio de la duda y esperar a evaluar su desempeño en esta elección presidencial. Debo decir, sin embargo, que aun cuando creo que no hay evidencia de un fraude electoral generalizado ni mucho menos, si creo que el desempeño del IFE a lo largo de todo el proceso debe ser revisado y evaluado en forma crítica. En mi opinión, en muchos aspectos cruciales de la elección, las decisiones del IFE (ya sea del Consejo o de algunos funcionarios), o la falta de ellas, contribuyeron a la inequidad en el proceso electoral y al enturbiamiento del proceso. Me permito señalar algunos ejemplos en este sentido:

· La reacción tardía ante la campaña negativa del PAN. Recuérdese que el PAN retiró estos anuncios hasta que lo ordenó el Tribunal Electoral.

· La nula reacción ante los anuncios de grupos privados que hablaban de las elecciones y armas con imágenes de Hugo Chávez.

· La muy tardía reacción ante la intervención del CCE en el proceso electoral, en flagrante violación al artículo 48 del COFIPE. Debe recordarse que el IFE se pronunció sobre este tema hasta el 26 de Junio y que el CCE retiró sus spots a partir del 29 de Junio, es decir, cuando ya no estaba permitido realizar actividades de proselitismo.

· La incapacidad de informar a los ciudadanos, con toda claridad, que el día 2 de Julio el PREP no había incorporado la información de un número importante de casillas. En ese sentido, no importa que los partidos supieran o no de estos datos, sino lo importante es que no era claro para todo el mundo que así era y que no se haya informado con precisión a la sociedad de que magnitud era el problema de las inconsistencias en las actas electorales.

· La diseminación de información incompleta o sin procesar, a lo largo de todo el proceso, que era utilizada en forma recurrente para criticar a la Coalición por el Bien de Todos. Ese fue el caso de la información sobre el número de spots en televisión (en donde no se contabilizaba la información negativa sobre otro candidato), sobre el número de representantes de casilla en las elecciones o sobre el número de paquetes electorales que en realidad fueron abiertos en los Consejos Distritales.

· La difusión recurrente de spots en radio y televisión que se han hecho a partir del 2 de Julio y que parecen dar la impresión de que el proceso ha terminado, a pesar de que aun no hay formalmente un Presidente Electo.

11. AMLO ha dicho que en caso de que se declare triunfador a FC no lo reconocerá como Presidente legítimo, incluso si es designado como triunfador después de un recuento voto por voto.

Así es, AMLO ha afirmado lo anterior y está en todo su derecho de hacerlo. No hay nada que obligue a AMLO a reconocer que el proceso electoral fue equitativo e imparcial. En ese sentido, su opinión sobre estos aspectos del proceso, así como con respecto a la campaña sucia en su contra, al papel del Presidente Fox, al de una parte del Sector Privado y de la Iglesia, etc., es compartida por muchos mexicanos, entre los cuales me incluyo. En ese sentido, AMLO y cualquiera que piense eso está en su derecho y no afecta por ello los derechos de terceros. Eso no quiere decir ni un socavamiento de las instituciones ni un peligro para nadie, es simplemente una forma de percibir las cosas y una opinión sobre un aspecto de la vida pública de nuestro país.

12. AMLO ha acusado a todo el mundo de su derrota, incluyendo a sus propios representantes de partido de haberse vendido.

Este es, nuevamente, un ejemplo de cómo los medios tienden a amplificar y a tergiversar lo que ha dicho AMLO sobre el proceso electoral. Lo que AMLO dijo fue que en esta elección había habido mucho dinero en circulación y que eso pudo haber influido en la asistencia de algunas personas que habían aceptado participar como representantes suyos en el proceso electoral. Debe recordarse que un comentario generalizado sobre los partidos que formaron la Coalición por el Bien de Todos es que son entes que no tienen o no tenían presencia nacional. Precisamente por esa razón, era muy difícil para estos partidos el lograr que en todas y cada una de las casillas hubiera representantes de la Coalición. Por lo tanto, en algunas zonas en las que se cuenta con baja penetración de estos partidos, se invitó a algunos ciudadanos independientes para que fungieran como representantes de la Coalición. En muchos de estos casos, sin embargo, los ciudadanos que habían aceptado participar no lo hicieron. Para nadie es una sorpresa que en muchos de estos casos eso se haya debido a la intervención de terceras personas, que en algunos casos mediante la coacción y en otros mediante el soborno, lograron que algunos de estos ciudadanos no se presentaran a cumplir con su compromiso. Por ello, a pesar de que la Coalición había acreditado a representantes de casilla para 95.9% de las casillas, sólo tuvo representantes en el 79.4% de las mismas (véase el reporte del IFE sobre este asunto). Dentro de esta situación, hubo algunos casos particularmente difíciles en donde el ausentismo de los representantes de casilla fue mucho más marcado y es en donde se presume que haya habido actos de soborno o coacción en contra de estos ciudadanos. Tal fue el caso de Nuevo León en donde a pesar de tener registrados hasta un 91.6% de representantes de casilla, solo se presentó el 33%. De igual forma, en Sonora y Jalisco solo hubo representantes en un 51.8% y 55.1% de las casillas, respectivamente (con 87.3% y 92.2% de representantes acreditados). Esta ausencia de representantes de casilla explica porqué pudo haber irregularidades en muchas de estas casillas, así como porqué AMLO hizo referencia a esta situación. Noten que eso no quiere decir que estos ciudadanos hayan avalado el fraude ni mucho menos, sino que simplemente su ausencia pudo haber facilitado algún tipo de irregularidad.


13. ¿Cuáles son los escenarios posibles con respecto a la decisión del Tribunal?

En mi opinión, hay básicamente 4 escenarios posibles (los cuales pueden incluir además anulaciones de casillas individuales):

1) Rechazo total a la impugnación de la Coalición.

2) Recuento parcial de algunas casillas (pueden ser las más de 50 mil que impugnó la Coalición o incluso un subgrupo de éstas).

3) Recuento total

4) Anulación total de la elección presidencial.

Considero que el escenario 1 sería el menos deseable de todos. Existe evidencia de que hubo al menos algunas irregularidades que deberían ser revisadas por el Tribunal. Si se llegara a tomar esta determinación, AMLO y un grupo importante de la población se quedarían hoy y siempre con la duda sobre la validez y legitimidad del proceso electoral.

El escenario 2 es factible, aunque creo que no sería deseable para nadie. Un recuento parcial tendría dos posibles desventajas dependiendo de cual fuese el resultado del mismo: por un lado, en caso de que el resultado de dicha revisión se traduzca en una disminución de la ventaja de FC sobre AMLO, siempre quedaría la duda de qué es lo que habría pasado si se hubiera revisado toda la elección. Bajo este escenario, también quedarían siempre las sospechas de un grupo importante de la población con respecto a la legitimidad del nuevo Presidente. Por otra parte, supongamos que como resultado de este conteo, se revierte la situación y AMLO obtiene un mayor número de votos que FC. Esta situación podría ocurrir tomando en consideración que la Coalición está impugnando sobre todo las casillas de aquellas entidades en las cuales el PAN obtuvo una ventaja importante en la elección presidencial. En ese sentido, no sería descabellado que una combinación de recuento parcial con anulación de casillas con votación muy favorable al PAN pudiera cambiar el sentido del cómputo. Por supuesto, esta situación tendría un sesgo natural derivado de las casillas que están siendo impugnadas por la Coalición y podría generar una situación de inconformidad natural por parte del PAN. Bajo cualquiera de estos dos escenarios, creo que el resultado final sería indeseable para una de las partes. Por supuesto, es posible que ninguno de estos escenarios se materialice, pero no podemos excluirlos de antemano.

El escenario 3 es, en mi opinión, el más deseable y el que implica mayor certidumbre y menores costos para todos. No hay ninguna razón realmente válida para que esto no ocurra. Además, es claro que no hay impedimento alguno para que el Tribunal lo mandate y, finalmente, es viable de ser realizado en un plazo razonable con la coadyuvancia de los Consejos Distritales. Esto contribuiría a dar mayor certeza a todo el proceso y eliminaría cualquier sombra de duda sobre el mismo. Más aún, cualquiera que sea el resultado del recuento es casi un hecho que el recuento en sí mismo ayudaría a mejorar las condiciones de gobernabilidad y de legitimidad para quien quiera que resultara ganador. Además, AMLO ha declarado que respetará el resultado del recuento independientemente de quien resulte ganador. Incluso si hubiera quien dudara de la palabra de AMLO sobre este tema (lo cual, obviamente, no comparto), debe tenerse en cuenta que el principal motivo de la movilización perdería su sentido, por lo que no sería previsible que siguieran ocurriendo las manifestaciones que han tenido lugar en días recientes.

El escenario 4 no deja de ser una posibilidad latente. Finalmente, desde el punto de vista de algunos de los participantes, no hubo condiciones de equidad, imparcialidad y certeza en el proceso electoral. Más aún, la intervención de terceros (el CCE, por ejemplo) en el proceso electoral fue notoria, lo cual fue una violación flagrante del COFIPE sin que el IFE hubiera expresado en forma inmediata su rechazo y condena a dichas actividades.

Debe recordarse que el Cofipe señala en su artículo 48, fracción 1ª lo siguiente:

1. Es derecho exclusivo de los partidos políticos contratar tiempos en radio y televisión para difundir mensajes orientados a la obtención del voto durante las campañas electorales, conforme a las normas y procedimientos que se establecen en el presente artículo. Los candidatos sólo podrán hacer uso de los tiempos que les asignen su partido político, o coalición, en su caso, de conformidad con lo previsto en el artículo 59, párrafo 1 inciso c).

Y en su fracción décimo tercera señala:

13. En ningún caso, se permitirá la contratación de propaganda en radio y televisión en favor o en contra de algún partido político o candidato por parte de terceros.

Así pues, la intervención de terceros como el CCE, así como la abierta injerencia del Presidente Vicente Fox en el proceso pudieran dar lugar a una situación de nulidad de la elección presidencial

A pesar de que podría haber razones válidas para la anulación del proceso, y de que yo en lo personal consideraría que una situación como ésta sería una victoria moral sobre aquellos grupos que intervinieron abiertamente en el proceso electoral, desvirtuándolo y afectando la equidad del mismo, también considero que dicho escenario es francamente indeseable para el país. En lo personal no creo que una decisión en este sentido ayude a reducir la gran división y polarización que se generó como resultado de las elecciones presidenciales, además de que no confiaría en la sabiduría y temple del PRI y el PAN para elegir un Presidente Interino que estuviera a la altura de las circunstancias. Más aún, considero que si se llegara a dar una resolución en este sentido, ya podríamos anticipar la campaña de descalificaciones y de críticas que iniciarían algunos medios de comunicación y sus voceros en contra de AMLO y de la Coalición por el bien de Todos, lo cual también tendría un costo importante en términos electorales en el futuro inmediato. Por todo ello, considero que este escenario es indeseable no sólo para el país, sino incluso para una opción de izquierda que pretenda realmente implementar un Proyecto Alternativo de Nación.

En suma, considero que lo mejor no sólo para el país, sino también para la construcción de una opción de izquierda que sea viable en el mediano y largo plazo, es el recuento total voto por voto y casilla por casilla. Esta opción, incluso si se tradujera en la ratificación del conteo preliminar, daría una salida política al conflicto y permitiría la posibilidad de reagrupar y consolidar a los ciudadanos que optaron por una opción de izquierda en torno a un proyecto futuro que represente realmente sus intereses."



[1] Diálogos por México, versión estenográfica de la entrevista a Andrés Manuel López Obrador.

(http://i.esmas.com/documento/0/000/002/011/DialogosAMLO-Transcipcion.pdf)

[2] Dicurso pronunciado por AMLO el 16 de Julio de 2006 en el Zócalo de la Ciudad de México. (http://www.amlo.org.mx/noticias/discursos.html?id=54295)

7/31/2006

Resistencia civil... ¿la revolución del siglo XXI?

Aunque sea muy temprano para saber las características de los movimientos sociales en este siglo, si se puede ver una tendencia de hartazgo por parte de la sociedad civil hacia sus instituciones políticas. Esta sociedad civil no quiere la violencia ni la guerra. Esto se debe a que los distintos estratos sociales no luchan contra la explotación de la clase capitalista, sino por la integración de sus necesidades en la política local, estatal y federal.

Aunque siempre ha habido tipos de resistencia civil, se toma el movimiento de Gandhi como el primer movimiento de resistencia civil no violento. Desde 1918 figuró Gandhi abiertamente al frente del movimiento nacionalista indio. Instauró nuevos métodos de lucha como las huelgas y huelgas de hambre, y en sus programas rechazaba la lucha armada y predicaba la no violencia como medio para resistir al dominio británico. Preconizaba la total fidelidad a los dictados de la conciencia, llegando incluso a la desobediencia civil si fuese necesario; además, bregó por el retorno a las viejas tradiciones indias. Después del movimiento de Gandhi que llevó a la independencia de la India y del Pakistán, hubo varios intentos de resistencia civil, aunque estos últimos con muy poco éxito. Destaca el movimiento de John Lennon y la izquierda afro-americana que trató de luchar en contra de la guerra de Vietnam. Aunque el movimiento atrajo algunos jóvenes no tuvo éxito ni en la reelección presidencial ni en el fin de la guerra.

En el siglo XXI parece que la resistencia civil se ha puesto de moda. En noviembre del 2004 estalló la Revolución Naranja en Ucrania en el que el pueblo no aceptaba el resultado de unas elecciones que considera amañadas por los resultados que favorecen al candidato prorruso. Salió a la calle para aclamar al líder prooccidental Víktor Yushchenko, logrando que se repita el proceso electoral. Yushchenko ganó en el mes de diciembre y se descubrió que había sido envenenado durante la primera campaña.

La naranja ucraniana se exporta a Bielorrusia el 30 de marzo del 2006. Menos de año y medio después “estalla otra revolución”. En esta ocasión no fue la dispersión del voto opositor lo que dio el 83 % al oficialista Lukashenko. Y tampoco el pucherazo, que –seguramente intentado por este– no habría dado el 83 % en presencia de tantos “observadores”. Se argumentó que fue elección desigual, que el Estado utilizó su maquinaria propagandista y la intimidación de la gente para votar por el partido prorruso.

4 meses después estalla la “revolución amarilla” en México. Las elecciones presidenciales del 2 de julio del 2006 dan como ganador al candidato conservador por aproximadamente por 250000 votos, lo que era un 0.5%. La oposición argumenta que fue el fraude fue una combinación de la revolución ucraniana y la bielorrusa. Por un lado el Estado invirtió cantidades astronómicas en desprestigiar al candidato de la oposición, algo que por las leyes electorales esta prohibido. El partido conservador con tintes fascistas pro-franquistas rebasó el tope de campaña en más del 400%, un tope que creó indignación en la población por la cantidad astronómica que pueden utilizar los partidos en un país donde el 50% de la población vive en extrema pobreza. Por otro lado se argumenta un fraude electoral del tipo ucraniano, donde es embarazaron urnas, hubo compra de votos, etc. En el recuento que pidió el tribunal del 9% de las casillas hubo anomalías en 120.000 votos, todos favoreciendo al candidato de la derecha.

Estos tres movimientos demuestran que la sociedad civil ha madurado y lucha por lo que cree es justo. A diferencia de los movimientos sociales del pasado que enfrentaban una clase proletaria oprimida contra una clase burguesa capitalista que por lo general terminaba en un movimiento armado, hoy en día los movimientos son más heterogéneos. Son luchas de ideologías distintas para incrementar el bienestar. Ya no se trata de una lucha de clases por lo que los dos bandos podrían perder mucho si se tornar violenta.

7/24/2006

La industrialización en México

Introducción

A comienzos de los años ochenta, las bases sobre las que descansaba la industrialización cambiaron y el modelo de sustitución de importaciones (MSI), que se aplicaba desde los años cuarenta, fue eliminado. Sus acusadores le atribuyeron el fracaso de la industria, lo culparon de no fomentar la capacidad de exportar, tener una baja productividad, una alta dependencia tecnológica y estar fuertemente dependiente al apoyo estatal. Asimismo, se atribuyó al MSI de haber generado una clase de empresarios poco dinámicos, los cuales eran incapaces de poder exportar sus productos al mercado mundial. El responsable de todo este proceso de industrialización era el proteccionismo. La solución, según sus críticos, era la apertura de fronteras y el libre comercio. A casi 25 años del cambio del modelo económico no se puede apreciar mejora alguna. La industria mexicana sigue siendo muy débil, sin capacidad de poder competir en el mercado internacional.

El texto completo

7/23/2006

Las famosas "reformas estructurales"

Cuando el PAN y la “derecha” en México hablan de las reformas estructurales, habla como si estas están plenamente definidas. Cualquier modificación a su definición de reformas estructurales es estar en contra de ellas; sólo si se aprueban como ellos las definen el país se salvará. Lo que olvidan es que cualquier cambio que se les haga es una reforma, sin importar de qué corriente de pensamiento vengan. Toda corriente política tratará de imponer algún tipo de reforma y lo importante no es imponer sino negociar mejoras a las distintas reformas ideológicas.


A mi gusto el principal fracaso del sexeño foxista fue el intento de imponer reformas sustanciales sin que éstas tuvieran un respaldo ni de la clase política ni de la población. Esto no debe de sorprendernos, en casi ningún país se ha logrado cambios radicales de la noche a la mañana. Sólo veamos el caso de Suiza, que no aceptó integrarse a la Unión Europea (UE) en 1992. El gobierno, en vez de imponer comenzó a negociar acuerdo bilaterales con la UE, los cuales eran más aceptados por la población. Hoy en día Suiza, aunque todavía no es miembro de la UE, tiene los mismos beneficios (excepto que no tiene voto en las decisiones de la UE) como si se hubiera integrado desde un principio. Este es un excelente ejemplo como se deben introducir las reformas estructurales. Por otro lado existe el fracaso de introducir la constitución europea a la fuerza. La burocracia de Bruselas no tuvo el tacto de comprender los temores de algunos ciudadanos, tratando de imponer un todo o nada. Si en vez de ello se hubiera acercado al sector poblaciones que estaba en contra y se hubieran incluido algunas mejoras para eliminar su temor hoy al constitución europea sería un hecho.


En este sexeño, sin importar quien gane la presidencia, la clase política se debe concentrar en hacer pequeños pero importantes cambios:


  • En vez de hacer grandes cambios constitucionales para lograr una Reforma del Estado, deben de hacer reformas para fortalecer la democracia. Un cambio sustancial que se debe hacer es la eliminación de esa figura obsoleta y grotesca de presidente. Hoy en día no existe país democrático maduro que no tenga un Primer Ministro. Esto fomentaría la creación de bloques y acuerdos.

  • La eliminación del monopolio de partidos es otro punto importante para fomentar la democracia.
  • La regulación de campañas. A mi parecer se debe prohibir anuncios publicitarios en la televisión, o que el espacio publicitario sea comprado por el mismo IFE y repartido de forma igualitaria. Si no se prohíbe los donativos privados, estos deben entrar en un fondo común y repartido de forma también igualitaria.
  • Uno de los temas más controvertidos en los últimos años ha sido si se debe privatizar o no Petróleos Mexicanos. Ahora bien, se ha visto que las empresas privadas no trabajan mejor ni más eficientes que las empresas estatales. Quiebras como las de Enron, Worldcom y Swissair han demostrado que existe la misma corrupción en la industria privada. El principal problema de PEMEX es que los ciudadanos no sabemos cuanto ni en que condiciones vende la paraestatal, y aunque supiéramos no tenemos los medios legales para defender “nuestro” patrimonio. Una posible solución sería que cada ciudadano que pague impuestos sea accionista de la empresa. Así la empresa se volvería una forma de S.A. del pueblo. Una parte de los ingresos se podría distribuir como dividendo, lo que crearía un atractivo para muchos de trabajar formalmente.
  • La reestructuración de los sindicatos. La idea cardenista de crear grandes sindicatos estaba bien en su época, donde muchos pequeños sindicatos no tenían la fuerza de negociación con las grandes empresas. En los últimos 20 años las empresas han tenido que reestructurase y la época de las grandes fábricas terminó. Los sindicatos, sin embargo, siguen enormes. Esto ha provocado que en vez de defender los intereses de los trabajadores, se hayan vuelto grupos de poder corruptos, sin intención alguna de mejorar las condiciones de trabajo como lo pudimos apreciar en la mina Pasta de Conchos. Una posible solución sería crear una ley en la cual ningún sindicato puede tener más de un cierto porcentaje de trabajadores de una empresa. Si, por ejemplo, se pudiera tener a un máximo de 25%, se crearían 5 o 6 sindicatos, todos interesados en ganarse a los trabajadores, defendiendo sus intereses como lo puede ser mayor seguridad laboral, capacitación y pensión digna entre otros.
  • Por último, y para mí la más importante: simplificación y apoyos fiscales. No sirve de nada una reforma hacendaria si no se simplifica el llenado de impuestos. Mientras las empresas necesiten contadores para llenar una simple declaración de impuestos, ningúna micro o pequeña empresa se dará de alta. Le recomendaría al futuro Secretario de Haciendo viajar por Europa para ver las facilidades que crean esos países para la creación de PyMES. Los apoyos fiscales también son extremadamente importantes. En Zürch, Suiza, por ejemplo se puede depreciar una máquina en un 80% en el primer año, lo que fomenta la inversión en activos fijos, muy necesarios para nuestra economía a la que le falta modernizar sus plantas para poder competir en el mercado internacional.

El sorpresivo ataque de Estados Unidos a Caracas

  El sorpresivo ataque de Estados Unidos a Caracas para secuestrar al jefe de gobierno venezolano, la amenaza del presidente Donald Trump ...